Vortrag

Corona-Überbrückungshilfe III Plus für den Zeitraum Juli 2021 bis September 2021 (4. Phase) kann beantragt werden

5. August 2021

Für die Beantragung der Überbrückungshilfe III Plus gehen wir, als Ihr Partner wie folgt vor:

 

sollten wir für Sie oder Ihr Unternehmen bereits Überbrückungshilfe III beantragt haben oder Sie haben sich bezüglich der Überbrückungshilfe III Plus bereits bei uns gemeldet, so ist die Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns fest eingeplant. Wir melden uns bei Ihnen sobald wir weitere Informationen für die Antragstellung benötigen. Wir werden bemüht sein, die Beantragung so zügig wie möglich umzusetzen.

 

Sollten Sie sich ebenfalls für die Überbrückungshilfe III Plus interessieren und haben jedoch bislang noch keine Überbrückungshilfe III in Anspruch genommen, können Sie sich natürlich auch gern jederzeit bei uns melden. Wir prüfen gern Ihre Antragsberechtigung. Wir unterstützen Sie!

 

Die Überbrückungshilfe III Plus stellt sich im Wesentlichen wie folgt dar:

 

  • Fördermonate Juli 2021 – September 2021
  • Antragsvoraussetzung: Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019
  • Anteilige Erstattung der Fixkosten laut Fixkostenkatalog zwischen 40% und 100% je nach Umsatzeinbruchshöhe
  • Kosten des prüfenden Dritten zählen auch weiterhin zu den förderfähigen Fixkosten
  • vorgenommene Vertragsanpassungen an den betrieblichen Fixkosten ab dem 1. Juli 2021, die zum Anstieg dieser Kosten geführt haben, werden nicht berücksichtigt (Ansatz des niedrigeren Betrages)
  • für den Ansatz baulicher Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten (max. 20.000 Euro pro Monat) wurde ein Katalog vorgegeben (s. Anhang 3), NEU ist darin z.B. die Angabe einer Begründung ab dem Gesamtwert der Maßnahmen in Höhe von 10.000 Euro, es erfolgt eine Einzelfallprüfung
  • Investitionen in Digitalisierung (s. Anhang 3) wurden von max. 20.000 Euro auf 10.000 Euro im Förderzeitraum reduziert
  • Gewährung des Eigenkapitalzuschusses zwischen 25% und 40% auf die Summe der Fixkostenerstattung, beginnend ab dem 3. Monat des Umsatzeinbruchs von mindestens 50% (zusätzlich zu Ü III Plus). Die für den EK-Zuschuss relevanten Monate aus der Ü III werden hierbei mit angerechnet.

 

  • (Neu in Ü III Plus) Restart-Prämie, alternativ zur Personalkostenpauschale in Ü III Plus, ermöglicht einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten.
    Die Restart-Prämie soll Unternehmen fördern, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Hierzu werden die Personalkosten im Monat Mai 2021 als Referenzmonat zu Grunde gelegt. Die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im jeweiligen Fördermonat zu den Personalkosten im Monat Mai 2021 wird gefördert mit:

    • 60% im Monat Juli 2021
    • 40% im Monat August
    • 20% im Monat September
    • kein Zuschuss nach September.

Die tatsächlichen Personalkosten in den Fördermonaten werden dabei auf die Höhe der Personalkosten im Vergleichszeitraum im Jahr 2019 gedeckelt. Antragsvoraussetzungen der Ü III Plus gelten auch für die Restart-Prämie: Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019

 

Fristen für die Antragsstellung Überbrückungshilfe III Plus:

  • Bei Antragsstellung bis zum 30. September 2021 werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50% der der beantragten Förderung gewährt (max. 100.000 Euro pro Monat).
  • Erstanträge und Änderungsanträge können bis zum Oktober 2021 gestellt werden.

Bei weiteren Rückfragen zur Überbrückungshilfe III Plus oder anderen Corona-Hilfen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Ihr Team der avericon Steuerberatungsgesellschaft mbH



zurück zurück