Neues Gesetz

Elektronische Registerkassen und Kassenaufzeichnungen

1. Februar 2016

Elektronische Registrierkassen müssen die Anforderungen an die Aufbewahrung digitaler Unterlagen erfüllen. Diese sind im BMF Schreiben vom 20. November 2010 niedergeschrieben. Demnach sind Unterlagen, welche mithilfe eines Datenverarbeitungssystems erstellt wurden in der Art und Weise innerhalb der vorgeschriebenen Aufbewahrungspflicht aufzubewahren, dass sie jederzeit verfügbar, lesbar und auswertbar sind. Zudem müssen die verwendeten Geräte sowie die betreffenden Unterlagen den „Grundsätzen ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS)“ vom 7. November 1995 sowie den „Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)“ vom 16. Juli 2001 entsprechen.

 

Entspricht eine elektronische Registrierkasse nicht den zuvor genannten Anforderungen und kann auch nicht auf- oder umgerüstet werden, so besteht eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2016 für die Benutzung dieser elektronischen Registrierkassen.

 

Ab dem 1. Januar 2017 gibt es dann zwei Möglichkeiten der Aufzeichnung von Bargeschäften:

 

  1. über eine Registrierkasse, die den Anforderungen der Aufbewahrung digitaler Belege entspricht oder
  2. führen von Kassenbüchern und –berichten bei offenen Ladenkassen

 



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