Vortrag

Hinweise zur aktuellen Corona-Krise

16. März 2020

Die aktuelle Corona-Krise hält die Wirtschaft in Atem. Die Bundesregierung sowie die zuständigen Behörden sind bemüht, durch sofort wirksame Maßnahmen die Folgen einzudämmen und den Unternehmen das nötige Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen, um sicher durch die Krise zu manövrieren. Nachfolgend möchten wir Ihnen den aktuellen Stand der Maßnahmenpakete kurz erläutern inkl. der entsprechenden Links zu nützlichen Anträgen und Pressemitteilungen.

 

Finanzierungshilfen:

 

Neben dem Finanzierungsprogramm der KfW, welches die Fremdkapitalaufnahme der Unternehmen stützen soll (https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html), prüft das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz die Anpassung der Insolvenzordnung. Die bestehenden Insolvenzantragspflichten sollen bis 30.09.2020 vorläufig ausgesetzt werden (Gesetzesänderung hierzu steht noch aus). Den genauen Wortlaut der Überlegung können Sie dem nachfolgenden Link zur Pressemitteilung entnehmen.

 

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/031620_Insolvenzantragspflicht.html

 

Kurzarbeitergeld:

 

Zusätzlich zu den beiden vorstehenden genannten Maßnahmen wurde das Kurzarbeitergeld in seinen Voraussetzungen und Auszahlungshöhen angepasst. Das Wichtigste in Kürze:
• Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mindestens 10 Prozent haben.
• Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
• Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld
• Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) kann verzichtet werden.
(Zitat von: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld)

 

Steuererleichterungen (Sachsen):

 

Für Unternehmen, die aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen, stehen verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter zur Verfügung.

 

Auf Vollstreckungsmaßnahmen können die Finanzämter vorübergehend verzichten. Es wird seitens der Behörden empfohlen, frühzeitig Kontakt mit ihrem zuständigen Finanzamt aufzunehmen – dies können wir in der laufenden Beratung nur bestätigen. Dafür stehen wir Ihnen selbstverständlich auch in diesen ungewissen Zeiten jederzeit gern zur Verfügung.
Veröffentlichung Sächsische Staatskanzlei: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/234840

 

Sollten wir Sie und Ihr Unternehmen bei den anstehenden Aufgaben zur wirtschaftlichen Bewältigung der aktuellen Corona-Krise unterstützen können, so lassen Sie uns dies bitte wissen. Gern stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.



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