Neues Gesetz

Rückzahlungsvereinbarungen von Fortbildungskosten

4. Oktober 2016

Oft wird im Zusammenhang mit einer durch den Arbeitgeber finanzierten Fortbildungsmaßnahme eine Bindungsdauer nach Abschluss der Maßnahme sowie eine Rückzahlungsvereinbarung mit dem Arbeitnehmer vereinbart. Hierbei gibt es jedoch einiges zu beachten, um den Rückzahlungsanspruch im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens des Arbeitnehmers auch tatsächlich durchzusetzen.

 

Grundsätzlich gilt Folgendes:

 

  • Das Ausscheiden muss der Sphäre des Arbeitnehmers zuzurechnen sein.
  • Die Fortbildung muss für den Arbeitnehmer vorteilhaft sein (keine Auffrischung von vorhandenem Wissen).
  • Der Arbeitnehmer muss vor Beginn der Maßnahme die konkrete wirtschaftliche Belastung sowie die Vorteile kennen.
  • Genaue und detaillierte Aufstellung entstandener Aufwendungen.
  • Staffelung des Rückzahlungsbetrages entsprechend der Verkürzung der Bindungsdauer.

 

Sollten Sie Fragen zum Thema Rückzahlungsvereinbarungen von Fortbildungskosten haben, stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.



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