Vortrag

Überbrückungshilfe wird verlängert, ausgeweitet und vereinfacht

22. September 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

am 18. September 2020 gab die Pressestelle des Bundesministeriums für Finanzen bekannt (Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/09/20200918-ueberbrueckungshilfe-wird-verlaengert-ausgeweitet-und-vereinfacht.html), dass die Überbrückungshilfe in den Monaten September bis Dezember 2020 fortgesetzt wird. Bisher war diese begrenzt bis August 2020.

 

Die Überbrückungshilfe unterstützt dabei kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Die Überbrückungshilfe ist dabei ein Zuschuss zu den monatlichen Fixkosten. Je nach Höhe der betrieblichen Fixkosten können Unternehmen für die vier Monate bis zu 200.000,00 € an Förderung erhalten.

 

Da auch nach unserer Feststellung die Wirtschaft in Teilbereichen noch sehr stark zu kämpfen hat, begrüßen wir diese Auswertung des Programms sehr. Gleichzeitig sind die Anforderungen, die erfüllt sein müssen, um diesen Zuschuss beantragen zu können, sehr vielschichtig und komplex. Der Zuschuss soll möglichst zielgerichtet ausgereicht werden.

 

Die Rahmenbedingungen für die Ausweitung der Überbrückungshilfe sollen folgende Eckpunkte (nicht abschließend) enthalten:

 

  1. Antragsberechtigung für Unternehmen, die entweder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
    oder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.
  1. Zuschusshöhe ermittelt sich künftig wie folgt:
  • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten),
  • 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten) und
  • 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei mehr als 40% Umsatzeinbruch).
  • die Personalkostenpauschale beträgt 20% (bisher nur 10%).
  1. Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen (bislang nur Rückforderungen).

 

Wie schon das laufende, wird auch das neue Programm in einem vollständig digitalisierten Verfahren beantragt und bearbeitet werden können. Die Antragstellung erfolgt auch im neuen Verfahren über einen Steuerberater.

 

Wir unterstützen Sie selbstverständlich gern bei Fragen und stehen Ihnen für die Prüfung der Antragsberechtigung und die Beantragung der Überbrückungshilfe gern zur Verfügung. Wir konnten bereits im ersten Programm der Überbrückungshilfe viele positiv beschiedene Zuschussanträge be- und verarbeiten.



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